Familienfreundlich bei Architrave

Das heißt hier Familienfreundlich!

Die Wirtschaft leidet unter Fachkräftemangel. Moderne Arbeitsmodelle sind immer noch selten. Nicht bei Architrave! Hier wird Familienfreundlichkeit gelebt. Wie, das beschreibt Gabriele Voßkühler eindrucksvoll in Die WELT (Der Artikel „Was heißt hier Familienfreundlich?“ wurde in Die WELT am 27.7. erstveröffentlicht).

[…] Die auf digitales Immobilienmanagement spezialisierte Architrave GmbH aus Berlin ist mit ihren 55 Mitarbeitern eigentlich erst gerade raus aus den Kinderschuhen. In der frisch bezogenen Kreuzberger Unternehmenszentrale gibt es hohe Decken, einen geräumigen Co-working Space mit bequemen Polster-Sitzecken und einen überdimensionalen Holztisch mit tief hängenden Leuchten im Zentrum: Ein Ort mit gemütlich-schicker Wohnzimmer-Atmosphäre. Rundherum sitzen locker gekleidete Menschen um die 30 in gläsernen Büros konzentriert vor ihren Bildschirmen. Man kennt sich mit Namen. Soweit eigentlich nichts Neues – was unterscheidet Architrave trotzdem von anderen anderen jungen Unternehmen und Start-ups? Eine Unternehmenskultur, in der Familienfreundlichkeit gelebt wird.

Familienfreundlichkeit in Unternehmens-DNA gespeichert

In der Berliner Softwareschmiede setzt man, ganz gegen die Tradition vieler Tech-Unternehmen, nicht auf versüßte Ausbeutung sondern auf individuelle Work-Life-Balance Lösungen. Ein flexibles Verhältnis zwischen Privat- und Berufsleben soll Mitarbeiter zufriedener und damit auch produktiver machen. „Bei uns ist das Thema Familienfreundlichkeit einfach in der Unternehmens-DNA gespeichert“, sagt Maurice Grassau, Chef und einer der beiden Unternehmensgründer.

Mindestens 29 Kinder, 11 Väter, 5 Mütter, eine Oma und eine Uroma gibt es bei Architrave. Auch Grassau und sein Co-Gründer haben kleine Kinder und berufstätige Frauen. Genauso wie viele Mitarbeiter versuchen auch sie, den Spagat zwischen Arbeit und Familie irgendwie hinzubekommen: „Hier wurden schon Meetings verschoben, weil ich spontan meine Kinder aus der Kita abholen musste“, erzählt Grassau.

Vereinbarkeitsvorbilder

Kürzer treten, sich um die Familie kümmern und gleichzeitig Karriere machen ist bei Architrave kein Widerspruch. Zwei Mitglieder des Führungsteams arbeiten bereits einen Tag weniger in der Woche. „Das funktioniert grundsätzlich sehr gut“, sagt Grassau. Woanders fehlen solche Vereinbarkeitsvorbilder noch – bei den Chefs reduzieren aktuell nämlich gerade mal 6,5 Prozent ihre Arbeitszeit, so der aktuelle Leitfaden „Väter und Vereinbarkeit“ des Bundesfamilienministeriums.

Gibt es aber Chefs, die mit reduzierter Stundenzahl arbeiten, dann ist Teilzeit-Arbeit in der Regel gerechter verteilt. Bei dem Berliner Softwarehersteller Architrave reduzieren Frauen und Männer sogar gleich oft.

Individuelle Work-Life-Balance Lösungen

Auffällig ist also, dass Familienfreundlichkeit bei Architrave schon in der Führungsetage anfängt. Den Vierjährigen an einem Kitaschließtag mit zur Arbeit nehmen oder sich um Eltern kümmern, die nicht mehr für sich selbst sorgen können – bei Architrave will man auf unterschiedliche Mitarbeiterbedürfnisse mit flexiblen Arbeitsmodellen eingehen: „Dabei ist Familienfreundlichkeit für uns keine spezielle Leitplanke, an der wir uns messen, sondern eher ein allgemeines Verständnis für die sehr unterschiedlichen privaten Situationen unserer Mitarbeiter“, sagt Firmenchef Grassau.

Teilzeit gehört zur Normalität

Schon im Recruiting führt das manchmal zu Überraschungen. Die Personalchefin Anne Seebach erzählt, dass sie in Vorstellungsgesprächen immer wieder Frauen erlebt, die sie gleich beim ersten Kennenlernen mit einem „Ich kann nur Teilzeit“ begrüßen: „Wir sind dann immer ein bisschen verwundert – weil das bei uns ja sowieso zur Normalität gehört.“

Bei Architrave weiß man, dass sich die Bedürfnisse von Mitarbeitern stark unterscheiden können. „Es spielt überhaupt keine Rolle, ob sich eine Alleinerziehende streng an Kindergartenöffnungszeiten halten muss, oder ob ein Mitarbeiter neben dem Job noch eine Ausbildung zum Yogalehrer machen will,“ sagt Anne Seebach. Oberstes Gebot für die Personalabteilung ist es, für jeden Mitarbeiter die passende Lösung für seinen Lebensentwurf zu finden. Aber inwieweit ist das auch praktikabel?

Auch Investoren und Gesellschafter profitieren von Familienfreundlichkeit

Architrave generiert wie viele andere Startup-Unternehmen derzeit noch mehr Kosten als Umsätze. Der Druck, endlich profitabel zu wirtschaften, ist deshalb hoch. Nebenbei zeigen wissenschaftliche Untersuchungen immer wieder: Je größer ein Unternehmen, desto wahrscheinlicher praktiziert es auch familienfreundliche Personalpolitik. Der Berliner Softwarehersteller will von solchen Wahrscheinlichkeiten nichts wissen: „Bei uns soll Familienfreundlichkeit als Unternehmenswert auf keinen Fall an eine schwarze Null gekoppelt sein,“ so Firmenchef Maurice Grassau. „Wir glauben, dass unsere Mitarbeiter in dieser Atmosphäre einfach besser arbeiten können. Das kommt letztlich auch unseren Investoren und Gesellschaftern zu Gute.“

Nicht nur ein Wunsch – zufriedene Arbeitnehmer!

Doch Wunsch und Wirklichkeit klaffen oft auseinander. Nach einer aktuellen Studie schätzen 44 Prozent der Unternehmen ihre Unternehmenskultur als sehr familienfreundlich ein, was allerdings von deutlich weniger Beschäftigten – nämlich nur 24 Prozent – geteilt wird. Gibt es solche Wahrnehmungsunterschiede auch bei Architrave?

Obwohl zufriedene Arbeitnehmer in der Regel keinen Anreiz haben, anderen ihre Arbeitssituation zu beschreiben, geben auf Bewertungsportalen 86 Prozent der Nutzer positive Bewertungen über Architrave ab, darunter Mitarbeiter-Kommentare wie „Hier wird nicht zwischen Mann oder Frau unterschieden“, “Frauen sind sehr willkommen. Ob mit Kind oder als Wiedereinsteigerin“ oder „Es wird versucht, Überstunden zu vermeiden“. […]

Den vollständigen Artikel lesen sie hier: „Was heißt hier Familienfreundlich?“ von Gabriele Voßkühler, Die WELT, 27.7.2018
(Bild: unsplash)


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