Steigende Transaktionsgeschwindigkeit – Digitales Immobilienmanagement als Wettbewerbsfaktor

„Beispielloser Aufwärtstrend“, „Hohe Dynamik“, „Third-best investment turnover of all time”. Die Analysten von CBRE, JLL und BNP Paribas Real Estate sind sich einig: was Transaktionsanzahl und -volumen angeht, mausert sich 2015 zu einem Rekordjahr.

Die Wachstumstendenz gilt dabei für Gewerbe-, Wohn- und Logistikimmobilien. Eine Auswahl von Fakten:

  • Im gewerblichen Investmentmarkt stieg 2015 das Transaktionsvolumen zum Halbjahr um mehr als 40% im Vergleich zum Vorjahreswert.
  • Bei Wohnimmobilien war das dritte Quartal 2015 das aktivste des Jahres und lag obendrein auch noch 30% über dem Quartalsschnitt der letzten fünf Jahre.
  • Logistikimmobilien werden 2015 ein Transaktionsvolumen von mehr als 3 Mrd. Euro erreichen.

Steigende Transaktionsgeschwindigkeit

Neben Volumen und Anzahl ist es die Transaktionsgeschwindigkeit, die zunimmt. Klar, Investoren und Asset Manager wollen von der positiven Marktlage und den Hochphasen profitieren. Sie möchten das Beste für ihre Portfolios herausholen. Interessanterweise wird sich die Transaktionsgeschwindigkeit aber auch unabhängig von Konjunkturphasen erhöhen. Diese Prognose fußt auf dem deutlichen Zuwachs ausländischer Investoren. Angelockt vom abgewerteten Euro und weiterhin geringen Fremdkapitalkosten, verändern sie das Verhalten auf dem deutschen Investmentmarkt zunehmend.

 

„Die deutschen Verkäufer müssen sich dabei auf signifikante Unterschiede zwischen diesen ausländischen und den ihnen bekannten deutschen Investoren einstellen. Grundsätzlich wird von den Ausländern eine kürzere Haltedauer und ein schnellerer Wiederverkauf angestrebt. Immobilien werden in deutlich stärkerem Maße als handelbares Gut betrachtet.“ (Vgl. Gondring, Zoller, Dinauer, Real Estate Investment Banking; Gabler)

 

Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten werden also immer maßgeblicher für den Erfolg von Immobilientransaktionen. Investoren und Asset Manager verfolgen diese Dynamik selbstverständlich mit großer Aufmerksamkeit. Denn es geht darum, von diesen Trends zu profitieren und aus ihnen belastbare Entscheidungsgrundlagen für das eigene Portfolio-Management abzuleiten. Hier muss investiert werden – vor allem Zeit:

 

„Durch die generelle Verkürzung der Haltedauer und die Erhöhung der Transaktionsgeschwindigkeit sind jedoch umfangreiche aktive Managementkapazitäten zur Vorbereitung und Realisierung der Investitions- und Transaktionsziele nötig.“ (Vgl. Trübestein, Real Estate Asset Management; Springer, Gabler)

Digitales Dokumentenmanagement

Keine Angst: Wer von erhöhter Geschwindigkeit, Komplexität und volatileren Märkten profitiert, muss erwirtschaftete Gewinne nicht komplett in zusätzliche Managementkapazitäten investieren. Er muss aber für die erwähnten fundierten Entscheidungsgrundlagen sorgen. Durch Daten und Dokumente, die „…ständig auf dem aktuellen Stand gehalten werden, um die vielschichtigen Fragestellungen seitens des Managements zeitnah beantworten zu können.“ (Vgl. Trübestein, Real Estate Asset Management; Springer, Gabler)

Digitales Dokumentenmanagement und Datenräume, mit denen Dokumente auf Knopfdruck dem interessierten Käufer zur Verfügung stehen, sind demnach eine Grundvoraussetzung, um mit der erhöhten Transaktionsgeschwindigkeit Schritt zu halten und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens zu sichern.

 

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